Bauen
in Frankreich ist zwar nicht frei von Vorschriften, ist
aber im Vergleich mit dem, was Bauwillige in Deutschland zu erleiden
haben, noch relativ angenehm. Am sinnvollsten ist es aber
auch hier, die Planung und Durchführung eines Bauvorhabens
in die Hände professioneller Bauunternehmen zu geben, die
sich dann auch um administrative Dinge kümmern.
Ist das Haus erstmal erstellt, hat man als Eigentümer wenig
Unannehmlichkeiten zu erwarten. Grundsteuern und die sogenannte
Wohnsteuer sind überschaubar und sogar halbwegs verständlich.
Die lästige GEZ ist in dieser Steuer bereits enthalten,
und gesonderte Rechnungen für Müllgebühren
sind ebenfalls nicht zu beachten.
Im wesentlichen beschränkt sich die Papierflut auf die
beiden Steuerbescheide, Strom, Wasser, Telefon und bestenfalls
noch die gewünschten Versicherungen. Der Kaminkehrer kommt,
wenn man ihn bestellt.
Eigentlich erstaunlich wenig Aufwand, wenn man es mit dem
bürokratischen Wahnsinn in Deutschland vergleicht.
|
|
|
|
Die
einfachste Art, zu einer Immobilie in Frankreich zu kommen,
ist der Weg über eine Vermittleragentur. Die Kosten für
den Vermittler werden dem Verkäufer abgezogen, der Preis
ist klar ekennbar, und
die Notargebühren sind klar ersichtlich und beinhalten
Umschreibung, Eintragsgebühren und Grunderwerbsteuer. Die
Abrechnung macht der Notar.
Am Ende des Kaufs erhält der Erwerber einen meist grünen
Aktendeckel als Urkunde, und das war's.
Im Gegensatz zum Erwerb in Deutschland kommt anschliessend
nicht drei mal die Woche irgendeine unerwartete Post von
Ämtern, deren Existenz man nicht erahnte.
Immobilienerwerb in Frankreich ist also kein Abenteuer
- es ist ein sicherer und überschaubarer Vorgang.
|