Die
Salzgärten und
Lagunen Südspaniens ziehen sich über grosse Flächen
unterhalb des Meeresspiegels. Damit der Wasserstand in den
einzelnen
Becken reguliert werden kann, sind sie mit Kanälen verbunden.
Die Arbeiter, die die Wasserstände regulieren, nennt
man „Salineros“. Als erstes
gibt es Vorwärmbecken, hier erwärmt die Sonne das
Wasser, das dadurch verdunstet. Die letzte Station sind die
Salzbeete. Sie sind nur 3-4 cm tief, in den Becken dazwischen
wird das Salz immer konzentrierter. Nach ca. 9 Monaten, wenn
es rötlich schimmert, kann das
Salz abgeschöpft werden und anschliessend in der Sonne
trocknen. Das wertvollste Salz "Flor de
sal" wird noch von Hand nach alter Tradition geschöpft.
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Die
Salinen Bonanza liegen in einem wunderschönen
Gebiet, auf der einen Seite der berühmte Naturpark "Coto
Donana" und auf der anderen Seite die Mündung des
Flusses Guadalquivir, der bis Sevilla schiffbar ist. In dem
Naturpark leben tausende von Vogelarten. Für die Besucher
gibt es speziell eingerichteten Plätze, von denen aus
die Beobachtung der Tiere möglich ist. Eine hier lebende
Vogelart sind die Flamingos. In den Becken der Salinen mit
hoher Salzkonzentration können nur noch Bakterien leben,
die Salz lieben. Die Pigmente dieser Organismen sind hochkonzentriert.
Krebse ernähren sich von diesen Mikroorganismen. Diese
wiederum sind eine willkommene Spezialität für
die Flamingos, die dadurch ihre rötliche Farbe erhalten. |