In
Spanien wird, wie auch in vielen anderen Ländern am Mittelmeer
und am Atlantik natürliches Sals
aus dem Meer gewonnen. Neben
dem "weißen Gold" wird auch "rotes
Gold" in Spanien geerntet, und zwar von Mitte Oktober bis
Anfang November in Form des Luxusgewürzes, welches
die Speisen gelb färbt, dem Safran. Die Ernte des teuersten
Gewürzes ist mit sehr viel Handarbeit verbunden.
150.000 bis 250.000 Blüten müssen für 1 Kilo
Safran gesammelt und verarbeitet werden.
Der Aufwand ist hoch, und die korrekte Verarbeitung zum gewünschten
Qualitätsprodukt erfordert Erfahrung und Geschick.
Auf grossen Anbauflächen werden Zwiebeln gesetzt. Wenn
dann, nach der ersten kälteren Nacht, eine Blüte
nach der anderen aufgeht, beginnt die Ernte.
Da bei Sonne die Blüten schnell welken, müssen
sie schon in den frühen Morgenstunden geerntet werden. Nachdem
die Blüten gepflückt sind, wird der Safran herausgelöst.
Verwendet werden die roten, trompetenförmigen Narbenschenkel,
einem Blütenteil im Milligrammbereich.
Hier ist Sorgfalt und Routine gefragt, denn die Trennung
muss an einer bestimmten Stelle erfolgen, da man sonst die
Safranfäden trennt oder Teile der gelben
Staubgefässe
hängenbleiben. Der Wert des Safran würde dadurch gemindert.
|
|
Das Gewürz wird aber nicht nur in den produzierenden Ländern z.B. für die Paella verwendet, sondern auch im grossen Stil exportiert.
Die Schweden backen in der Adventszeit, am Tag der heiligen Lichterkönigin Lucia, dem 13. Dezember Safranbrot.
|
|
Beliebte Urlaubsziele liegen auf den Spanischen Inseln. Eines dieser Traumziele ist Fuerteventura. Im Süden ieser Urlaubsinsel findet der Urlauber die 25 km langen Strände der Halbinsel Jandia. Auch wenn die Strände nicht mehr ganz so unberührt sind wie noch voe 20 oder 30 Jahren, als die ersten Urlauber die Insel für sich entdeckten, bieten sich dem Gast immernoch viele der weissen naturbelassenen Sandflächen, die die Weite dieses Landstriches ausmachen.
Selbst in der kalten Jahreszeit finden Sonnenhungrige zwischen November und April angenehme Temperaturen von über 20 Grad vor. Auch in dieser Jahreszeit ist man auf Touristen eingerichtet. Hier ist das ganze Jahr über Urlaubszeit.
Wer die Landessprache nicht beherrscht, bekommt dennoch keine Probleme. Viele Einheimische sprechen Deutsch, Ärzte, Apotheken, Restaurants und Alle, die mit Tourismus zu tun haben, verfügen meist über die nötigsten Sprachkenntnisse, um sich mit Urlaubern aus aller Welt zu verständigen. In allen Ferienorten erhält der deutsche Urlauber auch Tageszeitungen aus der Heimat.
|